Montag, 24. September 2018

Soulfood: Sauerkrautstrudel

Hallo ihr Lieben,

es war eine Weile ruhig hier, denn manchmal hat man einfach nicht so viel zu sagen. Oder wir waren tatsächlich mal nicht essen oder ich habe nichts gekocht, dass ich für spannend genug empfunden hätte :) Eigentlich habe ich einige Zeit in die Rezeptentwicklung investiert. Eines davon ist passend zum kühleren Herbstwetter richtiges Soulfood: Der Sauerkrautstrudel.

Wobei Strudel nicht ganz stimmt, denn Strudelteig mag ich nicht so gern - bei mir ist das zumeist Blätterteig. Los geht's..

Strudel mit Sauerkraut
Sauerkrautstrudel

Zubereitungszeit: 

Vorbereitung: 5-10 MinutenBackzeit: 20-30 Minuten

Utensilien

  • Backblech
  • kleine Pfanne
  • große Schüssel

Blätterteigstrudel mit Sauerkraut
Sauerkrautstrudel

Zutaten für 2 Personen 

  • 1 Rolle Blätterteig
  • 1 Packung Sauerkraut
  • 1 gelbe oder rote Zwiebel
  • 2 Karotten
  • 4 EL gewürfelter Speck (optional)
  • 1-2 EL Kümmel
  • 1/2 EL Fenchelsamen
  • 2 Löffel Crème fraîche oder Kräuteraufstrich
  • 2 Blatt Käse in Streifen (optional)

Zubereitung

  1. Backrohr auf 180 Grad Ober/Unterhitzen einstellen
  2. Blätterteig ausrollen
  3. Sauerkraut fest ausdrücken sodass (fast) keine Flüssigkeit überbleibt
  4. Speck, Kümmel und Fenchelsamen in einer Pfanne anbraten bis der Speck knusprig ist
  5. Zwiebel und Karotten schälen und in Streifen schneiden
  6. alle Zutaten (auch Käse und Aufstrich) in einer großen Schüssel miteinander vermengen
  7. Sauerkraut-Mischung auf dem Blätterteig verteilen
  8. kurze Enden den Blätterteigs einklappen, lange Seiten überlappend zuklappen und festdrücken
  9. Blätterteig am Backblech ca. 25 Minuten backen bis er goldbraun ist
  10. genießen

Blätterteig mit Sauerkraut
Sauerkrautstrudel
Strudel mit Sauerkraut
Sauerkrautstrudel

Tipps und Variationen

Ich gebe den Blätterteig gerne etwas früher raus, weil er sich dann besser auseinanderziehen lässt.

Natürlich ist auch eine vegetarische Variante möglich - dazu einfach den Speck weglassen :)


Alles Liebe,
eure Janine
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Montag, 27. August 2018

Das Glashaus: Dinner mit Rundumblick

Hallo ihr Lieben,

am Samstag war es wieder Zeit für das Treffen mit meiner Schulfreundin und Trauzeugin. Wie so oft probierten wir ein neues Lokal aus, auf das ich erst kürzlich gestoßen war. Kürzlich auch, weil das zweite Projekt von Philipp Kucher (Das Campus bei der WU) erst diesen Sommer die Pforten öffnete. Ich hatte vom Glashaus zuvor zwar nur das Frühstück auf Fotos gesehen, aber auch die Wochenend-Karte las sich wunderbar. Tatsächlich war die Zeitspanne von der Entdeckung bis zum tatsächlichen Besuch wohl nie so kurz gewesen wie beim Glashaus.. 

Pavlova
Lammragout mit Gnocchi

Ambiente (5/5)

Das Glashaus wirkt mit den Glasfronten bis zur Decke schon von außen imposant und einladend. Das Innere verbindet mit den hohen Decken mit den Rohren und den Stahlelementen wie beim Gelände im Obergeschoss und der Barkonstruktion bis zur Decke einen industriellen Charme mit gemütlichem Flair. Für Letzters sorgen insbesondere die Leuchten in Form von Laternen und die Holzsessel in gedeckten und warmen Farben. Insgesamt strahlt das Glashaus eine Gemütlichkeit aus, die zum Verweilen einlädt. 



Service (5/5)

Manchmal überkommt mich der Gedanke, dass ein Service dann richtig gut und trotzdem locker ist, wenn das Restaurant weiß wie gut es ist. Da kann man auch mal Schmäh führen und benötigt gar keinen Stock im Popsch um die Gäste zu beeindrucken und das Niveau zu unterstreichen. Alle drei Personen, die sich um unser Wohl sorgten waren mit einem Lächeln, Geduld für unsere Unentschlossenheit und Freundlichkeit unterwegs. Locker und kompetent - die Mischung macht's und deshalb gibt's hier auch volle Punkte.

Schweinebauch & marinierte Linsen 
Saibling, Junglauch, Chili, Ingwer, Tomate, Brot

Geschmack (4/5)

Als Gedeck wurde Sauerteigbrot von Öfferl mit geschlagener gesalzener Butter serviert - da trifft man bei mir ins Schwarze. Außerdem ist es ideal um dem ersten Hunger ein bisschen zu besänftigen.

Bei den Vorspeisen blieben wir trotz der verführerischen zusätzlichen Auswahl abseits der Karte noch bei den Gerichten, die uns schon bei der Recherche vorab angelacht hatten. So stellten den ersten Gang Saibling mit Junglauch, Chili, Ingwer und Tomate sowie Schweinebauch mit marinierten Linsen dar. Letzterer war butterzart und hat mich vollkommen überzeugt, obwohl ich Schweinefleisch gar nicht so gerne mag - das soll also etwas heißen. Der Saibling ist aufgrund seiner Säure für einen heißen Sommertag ideal, war mir persönlich aber etwas zu säuerlich.

Eine Rinderconsommé  mit Sahneschöberl wurde als Gruß aus der Küche geschickt. Passend, da am Samstag die Temperaturen die 20 Grad ja nicht überstiegen, da kommt was Warmes für den Bauch genau richtig. Die Consommé hatte es in sich und war schon einen Tick zu würzig.

Lammragout mit Gnocchi und Coq au vin mit Erdäpfelgratin waren unsere Hauptgänge. Das Lamm war sehr zart und die leichte Zimtnote machte die Komposition zu einem interessanten Gaumenschmaus. Auch das Huhn war wunderbar zart und saftig, die Karotten noch knackig, die Sauce angenehm sämig und die Gratin perfekt abgeschmeckt - nachwürzen war hier nicht notwendig.

Neben einer Flasche Gemischten Satz aus Maurer (das Glashaus setzt viel auf österreichische Weine) gönnten wir uns auch ein Dessert. Zwei eigentlich. Meine Begleitung entschied sich für die Pavlova mit Sommerbeeren und ich mich für das Basilikumparfait mit Erdbeeren. Da mir Pavlova von Vornherein zu süß ist, kann ich darüber auch kein schlechtes Wort verlieren. Mir wurde nur geflüstert, dass sich Ricotta mit Zitronenzeste anstatt des Schlagobers à la Schwiegermama noch besser machen soll ;) Wie gut, das ich mich an Parfait gehalten hab, denn das hat mich wirklich begeistert. Frisch, frech, fruchtig und einfach ein Spaß für die Zunge. Auch wenn Basilikum in Kombination mit Erdbeeren keine Unbekannte mehr ist, fühlt sich der Gaumen doch gekitzelt und amüsiert. Ich denke, das war mein persönliches Highlight des Abends.


Preis (4,5/5)

Mit der Flasche Wein und drei Gängen pro Person kamen wir auf rund € 100,00. Dabei macht die Flasche Gemischter Satz € 26,00, die Vorspeisen € 11,90 (Saibling) bzw. € 10,90 (Schweinebauch) aus. Für die Hauptgerichte berappelten wir rund € 18,00 und für die Desserts € 7,5 (Parfait) sowie € 6,50 (Pavlova). Die Rinderconsommé ist für mich neben der Säure des Saiblings ein wenig aus der Reihe getanzt, aber das ist as usual schon Sudern auf hohem Niveau. Insgesamt gibt es beim Preis daher kaum etwas zu meckern.

Fazit

Die Kombination aus Service, Kulinarik und Flair machen den Abend im Glashaus zu einer sehr schönen Zeit. An lauen Abenden bietet sich im Anschluss ein Spaziergang durch den Prater an.


Alles Liebe,
eure Janine

(Unbezahlte Werbung)

Basilikumparfait mit Erdbeeren 
Pavlova mit Sommerbeeren

Infos

Standort

Am grünen Prater 11
1020 Wien

WWW


Öffnungszeiten 

Montag bis Samstag: 09:00 - 24:00 Uhr (Küche bis 22:00 Uhr)
Sonntag und Feiertrag: 09:00 - 18:00 Uhr

Reservierung 

online hier
oder telefonisch unter +43 1 348 35 53

öffentliche Erreichbarkeit

U2 Krieau
82A Trabrennstraße

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Freitag, 17. August 2018

Friends of Glass - Warum Glas?

(unbezahlte Werbung/Einladung)

Hallo ihr Lieben,

passend zu meinem Problem, dass wir Lebensmittel-Motten Zuhause hatten und ich unseren Vorrat an Lebensmittel mittlerweile fast gänzlich in Einmachgläsern untergebracht habe, luden die Glas Recycling Austria, Friends of Glass und Vetropack zum gemeinsamen kochen und speisen sowie einen (schweißtreibenden) Rundgang durch das Vetropack-Werk ein. Neben kulinarischen Genüssen nahmen wir viele Eindrücke über die Verwendung und die Vorteile von Glas mit.

Geschmortes Backerl und rosa Tournedo vom Donaulandrind auf Junglauchrisotto mit sautierten Eierschwammerl 
Gebeizter Lachs auf Mojitogurke mit Zwiebelkresse

Das Glasforum Österreich und Vetropack

Beim Glasforum Österreich handelt es sich um eine Initiative der Vetropack Austria. Letztere ist mit mehreren Standorten in Europa der größte Glasverpackungshersteller. Die Vetropack und ARA, welche Glasverpackungen sammelt und verwertet, treten nach außen als das Glasforum Österreich auf.

Friends of Glass ist eine Kampagne, die 2009 ins Leben gerufen wurde um mehr Bewusstsein für die Vorteile und Verwendungsmöglichkeiten von Glas zu schaffen. Bei uns hat das auf jeden Fall geklappt :)



Schoko-Passionsfrucht-Küchlein mit Rhbarber Coulis

Kochen mit Glaskonserven 

Bereits früher in diesem Jahr wurden wir unter dem Motto "gesund - Genuss - gemeinsam - Glas" von Friends of Glass in den Kochsalon Wrenkh zum gemeinsamen werken und speisen eingeladen. Im Mittelpunkt standen selbstverständlich Zutaten aus dem Glas. So kredenzten wir Beef Tartar, Maki mit eingelegtem Gemüse, Gulasch mit Essiggurkerl und noch viel mehr.

Ein Bloggerevent mit anderen Bloggenden ist jedes Mal unterhaltsam und natürlich auch schmackhaft. Man trifft immer alte und neue Gesichter. Die Gerichte, die wir gemeinsam mit Karl Wrenkh gezaubert haben, waren natürlich auch nicht zu verachten :) 






Ausflug zur Vetropack und Winzer Krems

Im Juli durften wir uns das Werk von Vetropack in Pöchlarn von der Nähe anschauen und wurden von den freundlichen und kompetenten Mitarbeitenden durch die Fabrik geführt. Obwohl wir Schweiß und Wasser in Unmengen verloren haben, war es wirklich interessant die Glasverarbeitung live und in Farbe beobachten zu können. Hut ab vor den Mitarbeitenden, die der Hitze Tag für Tag trotzen um Glas in vielen Formen und Varianten zu produzieren.

Obwohl das Auge viele Abläufe gar nicht so schnell fassen kann, wird einem klar welcher Aufwand und wie viel ausgefuchste Technologie dahintersteckt. Das Glas wird unter Anderem mit 1.600 Grad bearbeitet und schießt mit einer ganz schönen Geschwindigkeit durch die Halle, wird aufgeblasen, geformt und Schritt für Schritt abkühlt sowie kontrolliert. Leider war uns aufgrund einer geheimen Produktion das Fotografieren innerhalb des Werks nicht gestattet, unser Fotograf war jedoch entsprechend gebrieft, weshalb es doch einige Fotos gibt.

Das Vetropack-Werk in Pöchlarn (© Wolfgang Fürst)

Glasproduktion bei Vetropack (© Wolfgang Fürst)

Beatles-Imitation bei Vetropack (© Wolfgang Fürst)

Führung durch das Vetropack-Werk (© Wolfgang Fürst)
Führung durch das Vetropack-Werk (© Wolfgang Fürst)


Den krönenden Abschluss des Tages stellte ein Rundgang bei Winzer Krems samt Verkostung und das anschließende Essen - nanonaned mit den Weinen von Winzer Krems - im Weingarten dar. Das Catering wurde dabei von Harry's Catering übernommen und hat auf voller Linie überzeugt.



Verkostung bei Winzer Krems (© Wolfgang Fürst)

Verkostung bein Winzer Krems (© Wolfgang Fürst)

4 D-Kino bei Winzer Krems (© Wolfgang Fürst)

Führung durch den Weinkeller bei Winzer Krems (© Wolfgang Fürst)

Die Wachau ist eine wunderschöne Gegend und der Tag war fabelhaft. Wir möchten uns nochmal ganz herzliche für die Einladung bedanken und den Mitarbeitenden ein Lob aussprechen, welchen man bei jeder Station ein Loch in den Bauch fragen konnte. Wir sind mit vielen großartigen Eindrücken, Gedanken und vollem Magen zurück nach Wien gekehrt :)



Fantastisches Essen in den Weingärten von Winzer Krems (© Wolfgang Fürst)

Welche Vorteile bietet Glas?

  • Glas ist geruchs- und geschmacksneutral - nichts kommt rein und die Aromen bleiben erhalten
    • so behält Glas beispielsweise auch Kohlensäure sehr gut
  • Glas wird aus natürlichen Rohstoffen (Quarzsand, Soda, Dolomit, Kalk und Feldspat) gewonnen
  • Glas kann ohne Qualitätsverlust zu 100 % wiederverwertet und wiederverwendet werden
  • Glas ist hygienisch - man kann es auskochen und erneut befüllen
  • Glas erhöht die Haltbarkeit

Info am Rande
In Österreich werden jährlich 157.000 Tonnen Lebensmittel weggeworfen, davon zumeist Brot- und Backwaren sowie Obst und Gemüse. Das entspricht 19 Kilogramm pro Kopf und 300 Euro pro Haushalt. Anders gesagt: So viele Lebensmittel, die eine halbe Million Menschen im Jahr im eigenen Zuhaue verwendet. 


Wozu recyclen?

  • Schonung der Umwelt und der Ressourcen (100%-iges Recycling möglich)
    • Braunglas besteht zu bis zu 60 % aus Altglas
    • Grünglas besteht sogar bis zu 100 % aus Altglas
  • Sicherung von Rohstoffen
  • Sicherung von regionalen Arbeitsplätzen
  • der Nachhaltigkeit zuliebe 
  • Einsparung von elektrischer Energie (rund 230.000.000 kW) und Erdgas (rund 6.000.000 m³)
    • das entspricht einem Jahresbedarf von über 50.000 Haushalten

Wie trennen?

  • grün und weiß
    • eine Sektfalsche verfärbt 500 kg Weißglas grünlich
  • nur Glasverpackungen (Flaschen, Konserven, Flakons, Gewürzmühlen)
    • kein Fensterglas, Trinkgläser o. Ä. (die haben eine andere Zusammensetzung)


Abschließende Worte

Natürlich ist Glas nicht die Lösung aller Dinge, aber im Vergleich zur Plastikverpackung jedenfalls vorzuziehen. Ich finde etwa, dass die Milch aus der Glasflasche viel besser schmeckt als jene aus dem Tetrapack - sie ist geschmackvoller. Kritisiert wird dabei, dass es sich um keine Mehrwegflaschen handelt, was ich auch schade finde. Dennoch lässt sich Glas wieder in den Kreislauf zurückführen. Darüber hinaus kann man die Glasbehälter gut zur Aufbewahrung nutzen :)
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Freitag, 13. Juli 2018

Frühstück im Blickweit (Baden)

Hallo ihr Lieben,

da unser Seetag letzten Sonntag aufgrund des mäßigen Wetters (als wir Zuhause waren, ist es natürlich voll aufgerissen) ins Wasser gefallen ist, mussten wir uns ein Ersatzprogramm überlegen. Raus wollten wir dennoch, aber eben nicht frösteln am Seeufer.

Der Kühlschrank gab nicht allzu viel her, daher wurde nach einem Frühstücksspot gesucht. Die Wahl fiel nach viel Hin und Her auf das Blickweit in Baden. Bei trüben Wetter, fragt uns nicht..


Ambiente (3/5)

Schwer zu erraten liegt das Blickweit auf einem Hügelchen an der Grenze von Baden - mit Blick auf die Stadt. Raufmarschieren möchte ich nicht, mit dem Auto ist es aber gut zu erreichen. Der Außenbereich ist mit Sonnenmarkisen, Pölstern, teilweise zusammengewürfelten Mobiliar und Palettenmöbeln liebevoll gestaltet. Den Blick kann man hier durchaus weit schweifen lassen - der Name hält also was er verspricht. Besonders wenn man Glück wie wir hat und es doch noch aufreißt. Hier lässt es sich definitiv aushalten :)

Wie der Sitzbereich im Inneren des alten Gebäudes aussieht, weiß ich nicht, denn soweit sind wir gar nicht gekommen. Die Fassade des Gebäudes lässt schon erahnen, dass das Haus viel Geschichte erlebt hat. Dieser Eindruck verstärkt sich im Inneren, denn hier wurde länger nichts gemacht - außerdem befindet sich dort das Kaiser Franz Josef-Museum. Davon abgesehen, zeugen davon die Plastikblumen und die lose Türschnalle am WC sowie das allgemeine Ambiente, wenn man den Blick vom Buffet schweifen lässt. Das macht den Charme auf eine Art und Weise aus, aber ich würde mir für den Innenbereich so viel Fürsorge wünschen wie für Außen.



Service (4/5)

Wir wurden freundlich in Empfang genommen, obwohl die junge Dame von der Frage, ob es denn einen spontanen Tisch (wir hatten nicht reserviert) für Zwei gebe, etwas irritiert schien - ob es hier nicht so üblich ist zu reservieren? Nach einem kurzen Check nahmen wir Platz.

Gerade zu Beginn wurden wir immer wieder zwischendurch gefragt, ob alles in Ordnung sei und wir noch etwas benötigten. Die Chefin selbst rückte die Blumen zur Seite, damit - so ihre Worte - wir uns besser sehen. Wir sind zwar auch nicht sooo klein, dass wir die Deko nicht überblicken, aber den Gedanken fand ich herzlich :D

Insgesamt war das Team sehr jung und wirklich bemüht. Lediglich gegen Ende hat es das Abräumen eine Weile versäumt und wir saßen doch eine Weile vor dem schmutzigen Geschirr. Alles in allem aber kein Beinbruch.


Geschmack (3,5/5)

Was macht man bei einem Buffet? Man probiert möglichst alles durch :)

Während das Gebäck für mich ein bisschen 0815 war, wartet das Blickweit mit Lachs und Proscuitto auf. Neben einer kleinen Auswahl an Schinken und Käse, gab es ebenso Avocadomash das wunderbar abgeschmeckt war - ich liebe die Säure mit einer Prise Chili dazu. Darüber hinaus Hirtenkäse, Antipasti und Caprese. Enttäuscht war ich leider von den bereits kalten Falafel. Des Weiteren konnte man zwischen zweierlei Müsli, Honig, Nougatcreme und Obstsalat wählen.

Was ich probiert habe, war in Ordnung, aber kein Highlight. Solides Frühstück mit wirklich hervorragendem Avodacomash. Eine Kategorie über die ich bisher zugegebenermaßen noch gar nicht nachgedacht habe, ist die Auswahl. Hier fiel mir stark auf, dass es doch ein bisschen mehr davon geben könnte. Besonders da der süße Zahn nach Füllung verlangte, es am Buffet jedoch gar keine Mehlspeisen gab. Deshalb im Hinblick darauf ein Abzug in dieser Kategorie.



Preis (3,5/5)

Pro Nase schlägt das Frühstück im Blickweit mit € 20,00 zu Buche. Dabei ist ein Eiergericht inkludiert, Heißgetränke allerdings nicht. 



Fazit

Das Blickweit eignet sich toll als Ausgangspunkt für eine Wanderung bzw. einen Spaziergang in der Gegend, denn direkt vom Parkplatz geht ein Weg am. Der Service und natürlich der Ausblick sprechen für sich wohingegen die Auswahl und das Ambiente im Inneren ausbaufähig sind.


Alles Liebe,
eure Janine


Infos

Standort

Hochstraße 51
2500 Baden

WWW


Öffnungszeiten 

April - September
Dienstag bis Sonntag + Feiertags: 08:00 - 18:00 Uhr
Frühstück bis 15:00 Uhr

Oktober - März
Freitag - Sonntag + Feiertags: 08:00 - 18:00 Uhr
Frühstück bis 15:00 Uhr

Reservierung 

telefonisch 02252 41 100
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