Freitag, 13. Juli 2018

Frühstück im Blickweit (Baden)

Hallo ihr Lieben,

da unser Seetag letzten Sonntag aufgrund des mäßigen Wetters (als wir Zuhause waren, ist es natürlich voll aufgerissen) ins Wasser gefallen ist, mussten wir uns ein Ersatzprogramm überlegen. Raus wollten wir dennoch, aber eben nicht frösteln am Seeufer.

Der Kühlschrank gab nicht allzu viel her, daher wurde nach einem Frühstücksspot gesucht. Die Wahl fiel nach viel Hin und Her auf das Blickweit in Baden. Bei trüben Wetter, fragt uns nicht..


Ambiente (3/5)

Schwer zu erraten liegt das Blickweit auf einem Hügelchen an der Grenze von Baden - mit Blick auf die Stadt. Raufmarschieren möchte ich nicht, mit dem Auto ist es aber gut zu erreichen. Der Außenbereich ist mit Sonnenmarkisen, Pölstern, teilweise zusammengewürfelten Mobiliar und Palettenmöbeln liebevoll gestaltet. Den Blick kann man hier durchaus weit schweifen lassen - der Name hält also was er verspricht. Besonders wenn man Glück wie wir hat und es doch noch aufreißt. Hier lässt es sich definitiv aushalten :)

Wie der Sitzbereich im Inneren des alten Gebäudes aussieht, weiß ich nicht, denn soweit sind wir gar nicht gekommen. Die Fassade des Gebäudes lässt schon erahnen, dass das Haus viel Geschichte erlebt hat. Dieser Eindruck verstärkt sich im Inneren, denn hier wurde länger nichts gemacht - außerdem befindet sich dort das Kaiser Franz Josef-Museum. Davon abgesehen, zeugen davon die Plastikblumen und die lose Türschnalle am WC sowie das allgemeine Ambiente, wenn man den Blick vom Buffet schweifen lässt. Das macht den Charme auf eine Art und Weise aus, aber ich würde mir für den Innenbereich so viel Fürsorge wünschen wie für Außen.



Service (4/5)

Wir wurden freundlich in Empfang genommen, obwohl die junge Dame von der Frage, ob es denn einen spontanen Tisch (wir hatten nicht reserviert) für Zwei gebe, etwas irritiert schien - ob es hier nicht so üblich ist zu reservieren? Nach einem kurzen Check nahmen wir Platz.

Gerade zu Beginn wurden wir immer wieder zwischendurch gefragt, ob alles in Ordnung sei und wir noch etwas benötigten. Die Chefin selbst rückte die Blumen zur Seite, damit - so ihre Worte - wir uns besser sehen. Wir sind zwar auch nicht sooo klein, dass wir die Deko nicht überblicken, aber den Gedanken fand ich herzlich :D

Insgesamt war das Team sehr jung und wirklich bemüht. Lediglich gegen Ende hat es das Abräumen eine Weile versäumt und wir saßen doch eine Weile vor dem schmutzigen Geschirr. Alles in allem aber kein Beinbruch.


Geschmack (3,5/5)

Was macht man bei einem Buffet? Man probiert möglichst alles durch :)

Während das Gebäck für mich ein bisschen 0815 war, wartet das Blickweit mit Lachs und Proscuitto auf. Neben einer kleinen Auswahl an Schinken und Käse, gab es ebenso Avocadomash das wunderbar abgeschmeckt war - ich liebe die Säure mit einer Prise Chili dazu. Darüber hinaus Hirtenkäse, Antipasti und Caprese. Enttäuscht war ich leider von den bereits kalten Falafel. Des Weiteren konnte man zwischen zweierlei Müsli, Honig, Nougatcreme und Obstsalat wählen.

Was ich probiert habe, war in Ordnung, aber kein Highlight. Solides Frühstück mit wirklich hervorragendem Avodacomash. Eine Kategorie über die ich bisher zugegebenermaßen noch gar nicht nachgedacht habe, ist die Auswahl. Hier fiel mir stark auf, dass es doch ein bisschen mehr davon geben könnte. Besonders da der süße Zahn nach Füllung verlangte, es am Buffet jedoch gar keine Mehlspeisen gab. Deshalb im Hinblick darauf ein Abzug in dieser Kategorie.



Preis (3,5/5)

Pro Nase schlägt das Frühstück im Blickweit mit € 20,00 zu Buche. Dabei ist ein Eiergericht inkludiert, Heißgetränke allerdings nicht. 



Fazit

Das Blickweit eignet sich toll als Ausgangspunkt für eine Wanderung bzw. einen Spaziergang in der Gegend, denn direkt vom Parkplatz geht ein Weg am. Der Service und natürlich der Ausblick sprechen für sich wohingegen die Auswahl und das Ambiente im Inneren ausbaufähig sind.


Alles Liebe,
eure Janine


Infos

Standort

Hochstraße 51
2500 Baden

WWW


Öffnungszeiten 

April - September
Dienstag bis Sonntag + Feiertags: 08:00 - 18:00 Uhr
Frühstück bis 15:00 Uhr

Oktober - März
Freitag - Sonntag + Feiertags: 08:00 - 18:00 Uhr
Frühstück bis 15:00 Uhr

Reservierung 

telefonisch 02252 41 100
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Samstag, 30. Juni 2018

Das Wieden: Frühstück

Hallo ihr Lieben,

hie und da holen wir uns einen Daily Deal-Gutschein und da ich über das Wieden schon einiges gehört habe, fiel uns die Wahl dafür nicht schwer. Nach Anlaufschwierigkeiten, da das Restaurant nur Montag bis Freitag geöffnet hat, schafften wir doch einen Besuch während meines Urlaubs..


Ambiente (2/5)

Um ehrlich zu sein, wurde uns gleich beim Eintreten klar, dass die Einrichtung nicht unserem Geschmack entspricht. Holz, dunkles Holz, viel Holz. Die Einrichtung wirkt zwar gepflegt, dennoch ist unübersehbar, dass sie länger nicht mehr den aktuellen Trends entspricht. Auch die Geräte lassen keine Zweifel an dem Alter. Die weißen Tischdecken auf den bereits eingedeckten Tischen und die weißen Wände, hellen Raum etwas auf. Insgesamt entsprechen das dunkle Holz mit dem braunen Leder nicht unserem Geschmack.Wer den Stil der alten Wiener Kaffeehauskultur mag, ist hier bestimmt gut aufgehoben.


Service (4/5)

Der Kellner empfing uns freundlich und bot uns einen Tisch am Fenster an durch welches man das Treiben in der kleinen Seitengasse beobachten konnte. Den Anflug von flottem Wiener Schmäh behielt er über unseren Besuch bei, gab ihn bei jedem Gang zum Besten und lockerte somit die Stimmung. Der einzig kleine Kritikpunkt: Ich hätte mir gewünscht, dass das nicht mehr benötigte Geschirr besonders zu Beginn - wenn der Tisch überladen ist und man gar nicht weiß wo man anfangen soll - schneller abserviert wird.



Geschmack (4/5)

Der Grund warum mich der Gutschein besonders anlachte war, dass man bei "All in 1" ein Auszug aus der kompletten Frühstückskarte bekommt. Für einen Entscheidungsmuffel wie mich die ideale Lösung. 

Gestartet wurde mit einem cremigen Schokoporridge und gutem Kaffee. Geschmacklich war es einwandfrei, bei so viel Schokolade habe ich lediglich gerne Früchte dabei. Ganz sicher bin ich mir nicht, aber vermutlich gilt das Porridge als"Süßspeise aus der Patisserie", da es ansonsten nicht auf der Karte auffindbar ist.

Als nächste Runde fanden sich ein weiches Bio Ei, rote Rüben-Hummus mit Sellerie, Butter, Marmelade, Nougatcreme (wohl statt Honig), gemischte Wurst- und Käseaufschnitte sowie Brotscheiben und Buttercroissants ein. Dass die Wurst von Thum vortrefflich ist, hat sich bestimmt schon herumgesprochen - auch der Käse von Jumi kam bei uns gut an. Der Rote Rüben-Hummus überzeugte mich auch nachdem ich den Sellerie heruntergeputzt habe, nicht vollständig. Während das Buttercroissant wunderbar fluffig war, punktete das Brot nicht auf voller Linie - etwas dünner geschnitten wäre fein. Des Weiteren wurde ein Bio Joghurt mit Früchten - genauer gesagt Nektarinen - gereicht. Dabei lässt sich ja nicht wirklich etwas falsch machen :)

Insgesamt war die Auswahl und vor allem die Menge wirklich ausreichend. Ein paar kleine Verbesserungen und der vollen Punktezahl steht nichts im Weg.


Preis (4/5)

Für das "All in 1" werden regulär € 44,00 verrechnet. Mit Kaffee wären wir auf rund € 50,00 gekommen. Da es sich um Bio-Qualität handelt und wir geschmacklich im Großen und Ganzen nichts auszusetzen haben, ist der Preis in Ordnung.


Fazit

Wer der Wiener Kaffeehauskultur frönen möchte, ist hier gut aufgehoben.

Alles Liebe,
eure Janine

Infos

Standort

Neumanngasse 4
1040 Wien

WWW


Öffnungszeiten 

Montag - Mittwoch: 11:00 - 16:30 Uhr
Donnerstag - Freitag: 08:00 - 22:00 Uhr

Reservierung 

telefonisch +43 1 503 2659
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Dienstag, 19. Juni 2018

Datenight in The Bank im Park Hyatt

Hallo ihr Lieben,

einige von euch haben bestimmt schon mitbekommen, dass der Mr. und ich uns aufgrund seiner Dienstzeiten des Öfteren gar nicht so oft zu Gesicht bekommen. Dennoch halten wir es ja offensichtlich schon ein paar Jahre miteinander aus und diese Zeit hat uns gelehrt, dass bewusste gemeinsame Zeit enorm wichtig ist. Natürlich gibt es auch Tage wo wir einfach im Pyjama auf der Couch gammeln, aber hie und da darf es auch anders sein. Da verabredet man sich zur Datenight und brezelt sich auf. Füreinander und für sich selbst.

Zuletzt hat es uns endlich in The Bank Brassiere & Bar in die Innenstadt, genauer gesagt ins Park Hyatt, verschlagen. Das hatte ich schon länger im Auge, da ich mit einer Freundin Cocktails trinken war. Bei vorzüglichem Essen und genauso guten Cocktails kann man bei Martin absolut nichts falsch machen. Blieb nur noch zu hoffen, dass das Essen auch wirklich so gut ist..


Ambiente (5/5)

Etwas dekadent und protzig ist es schon - da waren wir uns einig. Ebenso darin, dass man sich aber dennoch nicht unwohl fühlt und man sich richtig gut vorstellen kann wie hier früher Bankkunden ein- und ausgingen. Ihr wisst schon, jene die mit dem Namen begrüßt werden und nicht jene, die erst mal ihre Karte abgeben müssen. Insgesamt ist die Halle - ja, kann man schon so sagen - wirklich imposant und das Auge ist eine ganze Weile beschäftigt. Wenn ich etwas als Manko anführen müsste, dann die kleinen Polster auf der Bank, die einem das Zurücklehnen erschweren. Nachdem er sich easy peasy aus dem Weg räumen lässt, kann ich hier nicht ernsthaft von einem Kritikpunkt sprechen.


Service (5/5)

Von der quirligen Empfangsdame bis zum Service und dem Barpersonal waren alle sehr freundlich und zuvorkommend. Uns wurde Zeit für die Entscheidung gelassen, die Gänge kamen in sehr angenehmen Abständen und unsere Kellnerin wünschte uns bei jedem Gang einen guten Appetit, auch wenn sie ihn nicht serviert hatte. Wie sage ich so gern? Gehoben, aber nicht steif, sodass man sich jedes mal fühlt als müsste man wie beim Militär aufrecht sitzen :)


Geschmack (4/5)

Es gibt einiges, das ich erst verspeise seit ich Martin kenne und zwei Gerichte bestellen wir in The Bank: Beef Tartar und Weinbergschnecken. Letztes habe ich zum ersten Mal auf einem Street Food Festival probiert. Die Konsistenz erinnert stark an Schwammerl wobei sie fast keinen Eigengeschmack aufweisen und es primär die Sauce dazu ausmacht. Das Beef Tartar mit Trüffel und Senfkavier hat voll und ganz meinen Geschmack getroffen. Die Weinbergschnecken waren für mein Empfinden etwas zäher als ich sie gewohnt bin. Jedoch war die Sauce fantastisch und wurde fleißig mit dem Erdäpfeltoast aufgetunkt. 

Was uns auch ausmacht nach fast 6 Jahren Beziehung? Wir hätten ohne Weiteres für den Anderen bestellen - lediglich über die Beilage war ich etwas erstaunt. Martin orderte das Rinderfilet aus Niederösterreich und dazu zweierlei gebratenen Spargel mit Sauce Hollandaise. Der Garpunkt des Steaks war perfekt getroffen und das Fleisch butterzart. Fast vom Sessel oder der Bank gehauen hat uns allerdings die himmlische und superfluffige Sauce Hollandaise. Ich war eigentlich der Meinung, dass ich die gar nicht mag - falsch gedacht, ich wurde überzeugt!

Für mich gab es ein Tunfischsteak mit Zwiebelkompott, Ingwer und Kresse. Zur Sättigung außerdem Erdäpfelpüree mit Schnittlauch und brauner Butter. Der Fisch war zart, hatte eine scharfe Note, aber ansonsten nicht wirklich Eigengeschmack. Mit dem Zwiebelkompott war die Komposition schon spannender, aber das gewisse Etwas hat mir gefehlt, auch wenn ich nicht benennen kann was das war. Das Erdäpfelpüree war vom Feinsten und obwohl ich gerne salzig esse, musste ich nicht zum Salzstreuer greifen - fantastisch abgestimmt also.

Genascht habe ich von der Nachspeise, dem Schokosoufflé mit Eis und Karamell. Es stand nicht dabei, aber irgendwie hoffe ich doch immer auf einen flüssigen Kern. Das Eis war fabelhaft und das Soufflé fluffig wie man es sich wünscht.

Wenn schon eine Bar dabei ist, ließen wir uns natürlich einen Absacker nicht nehmen. Während der Mr. bei einem klassischen Mojito blieb, entschied ich mich für den "Insurance" und bereute nichts. Beluga Hunting (Bitter), Honig, Pfirsich, Blutorange, Zitrone mit Basilikum und Rosmarin sind für mich eine großartige Zusammenkunft.



Preis (5/5)

Betrachtet man die Gesamtleistung von Ambiente, Service und Küche ist auch der Preis gerechtfertigt. Insgesamt ließen wir mit einer Flasche Wein und Wasser rund € 170,00 liegen. Dabei machte das Duzend Weinbergschnecken € 14,00 und das Beef Tartar (100 g) € 18,00 aus. Beides voll im Rahmen. Das Rinderfilet (200 g) kommt auf € 38,00 und das Tunfischsteak auf € 29,00. Pro Beilage muss man € 5,00 berappen und je Sauce € 1,00. Insgesamt kein günstiges Vergnügen aber alles in allem in Ordnung.



Fazit

Wir sind sowohl von der kulinarischen als auch der Serviceleistung überzeugt, auch wenn ich mir den Tunfisch nicht nochmal bestellen würde. Für mich gibt es ja noch andere interessante Gerichte auf der Karte und es kann gut sein, dass man uns wiedersieht :)

Alles Liebe,
eure Janine


Infos

Standort

Bognergasse 4
1010 Wien

WWW


Öffnungszeiten Abendessen


Montag - Sonntag: 18:00 - 22:30 Uhr

Öffnungszeiten Bar
Sonntag - Mittwoch: 06:30 - 01:00 Uhr
Donnerstag bis Samstag: 06:30 - 02:00 Uhr

Reservierung 

online hier

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Samstag, 9. Juni 2018

Cremige Soulfood-Pasta mit Garnelen

Hallo ihr Lieben,

wenn ich ein Gericht wöchentlich zubereite, dann wird es definitiv Zeit das Rezept auf den Blog zu stellen. Und wer kann sich schon gegen cremige Pasta mit wunderbaren Garnelen wehren?

Zudem lässt sie sich schnell zubereiten und ist reinstes Balsam für die Seele, wenn der Tag mal lang und anstrengend war.


Zubereitungszeit: 20 Minuten


Utensilien

  • Topf
  • Pfanne


Zutaten für 2 Personen 

  • 180 g Dinkelspaghetti
  • Salz
  • Olivenöl
  • 4-6 breite Bohnen
  • 2 Jungzwiebel
  • Black Tiger Garnelen nach Belieben (unbedingt mit Schale)
  • 250 ml Schlagobers
  • 1/4 Zitrone (Abrieb und Saft)
  • Chilisalz
  • Chili nach Belieben

Zubereitung

  1. Salzwasser zum Kochen bringen und Pasta al dente kochen
  2. Breite Bohnen in Streifen schneiden
  3. Jungzwiebel in Ringe schneiden
  4. Olivenöl in der Pfanne stark erhitzen und die Garnelen sowie Bohnen hineingeben und ordentlich anbraten
  5. die Hälfte der Jungzwiebel dazugeben und kurz mitschwitzen
  6. Schlagobers hineingießen sodass es richtig blubbert und einreduziert
  7. Zitronensaft und -abrieb hinzufügen
  8. Chilisalz nach Belieben untermengen
  9. Spaghetti im Sieb abseihen
  10. alles vermengen und restliche Jungzwiebel darüberstreuen


Tipps 

Da ich ja mittlerweile einiges ausprobiert habe, je nachdem welches Gemüse gerade griffbereit war: Ihr könnt die Bohnen genauso gut gegen Erbsen oder Zucchini austauschen - schmeckt alles fantastisch :)

Alles Liebe,
eure Janine

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Mittwoch, 30. Mai 2018

Hirse-Gemüselaibchen

Hallo ihr Lieben,

kennt ihr diese Gefrierfach-Hüter? Bei mir war es diesmal Tiefkühl-Gemüse - Brokkoli, Blumenkohl und Karotten. Esse ich, Martin nicht und das Ganze noch dazu in der Großpackung. Außerdem habe ich zuletzt Hirse gekauft um eine regionale Alternative für Couscous zu haben.

Also wurde experimentiert und ich bin mit dem Ergebnis zufrieden..


Zubereitungszeit: 45 Minuten


Utensilien

  • ein mittelgroßer Topf
  • eine große Schüssel
  • eine große Pfanne
  • ein Mixer (optional)


Zutaten für 2 Personen (6 Laibchen)

  • 400 g TK-Gemüse
  • 100 g Hirse
  • Salz und Pfeffer
  • Muskat
  • 2 Eier
  • 8 EL (Vollkorn)Semmelbrösel
  • neutrales Pflanzenöl

Zutaten für die Kräutersauce

  • 4 EL Joghurt
  • 2 EL Kräuteraufstrich
  • 1 Knoblauchzehe
  • Salz, Pfeffer
  • Kräuter nach Belieben


Zubereitung

  1. Gemüse antauen lassen oder im Topf auftauen
  2. Hirse abspülen und ca. 25 Minuten im Salzwasser köcheln
  3. Gemüse im Mixer oder mit der Hand klein hacken
  4. Gemüseraspeln mit der Hand oder einem Geschirrtuch fest ausdrücken
  5. Hirse etwas abkühlen lassen und mit dem Gemüse, den Eiern und Semmelbrösel vermengen
  6. Mischung mit einer Prise Muskat, Pfeffer und einer kräftigen Prise Salz verfeinern
  7. Öl in der Pfanne erhitzen
  8. Gemüse-Hirse-Mischung zu Laibchen formen und 2-3 Minuten pro Seite in Öl anbraten bis sie goldbraun sind
  9. für die Sauce alle Zutaten miteinander vermischen
  10. Genießen


Tipps 


Das Rezept funktioniert vermutlich auch mit einer klassischen Mais-Karotten-Erbsen-Mischung.

Falls die Laibchen zerfallen, noch Semmelbrösel zur Mischung hinzufügen bis eine festere Masse entsteht.

Alles Liebe,
eure Janine

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Sonntag, 20. Mai 2018

Frühstück bei Bits and Bites

Hallo ihr Lieben,

ein Besuch im Bits and Bites war mehr als überfällig, das es schon lange auf meiner To-Eat-Liste steht. Was sich auf dieser Liste und bei der harten Konkurrenz länger hält, muss ja wirklich was können :)

Das Restaurant ist ein Slow Food Restaurant in der Nähe der hektischen Mariahilfer Straße. Dieser Hektik möchte das Bits & Bites entgegenwirken und wirbt mit Entschleunigung und dem Fokus auf frische Küche, regionale Zutaten und schonende Zubereitung. Das Kochen auf hoher Qualität benötigt nun einmal Zeit und für ein gemütliches Frühstück darf man sich diese schon mal nehmen..


Ambiente (4/5)

Bei unserer  Ankunft war leider kein Plätzchen im Schanigarten mehr frei, aber es war ohnehin ganz schön warm draußen. Also begaben wir uns ins Innere und wurden von der großzügigen Theke ins Innere des Raumes geleitet. Uns wurde ein Platz in der sogenannten Lounge im hinteren Teil des Bits and Bites zugewiesen. Über die Theke kann man gleich zu Beginn einen Blick in die Küche werfen und darüber hinweg zusehen wie und woran dort gearbeitet wird. 

In der Lounge hat man Ruhe und einen Blick in den vorderen Teil des Lokals sowie in einen Innenhof. Die Wände sind überall weiß, die Holztische, die gepolsterten Sessel und die ausgewählte Dekoration verleihen dem Raum. Die Kunst an der Wand ist wie immer Geschmackssache und da ich eine Banausin bin, trifft sie meinen nicht so. Generell kam mir die Lounge trotz des Couchtisches und der Bücher- und Zeitschriftenecke eher kühl vor.



Service (4/5)

Nachdem wir von der Chefin höchstpersönlich begrüßt wurden, führte uns eine junge Mitarbeiterin an unseren Tisch. Sie war herzlich und kümmerte sich während unseren Aufenthalts um uns. Ich hätte mir lediglich gewünscht, dass sie ein bisschen öfter nach uns sieht. Mir ist bewusst, dass das Bits and Bites Entschleunigung groß schreibt und man uns in dem etwas abgelegenen Raum nicht im Blick hat, dennoch hätte ich mir etwas mehr Aufmerksamkeit gewünscht. 


Geschmack (4/5)

Martin entschied sich für Ham and Eggs - konstant und völlig in Ordnung. Gefühlt kann man dabei auch nicht so viel falsch machen :) Der Kaffee und der grüne Smoothie mit Obst der Saison beziehungsweise nach Verfügbarkeit erfreuten unsere Gaumen. Mein Wahl fiel auf Eggs Florentine und in Kombination mit meinen Smoothie habe ich meinen Gemüsebedarf für den Tag vermutlich gedeckt :) 

Das Brot war sehr gut - außen knusprig, innen weich - auch wenn ein schärferes Messer zum Schneiden toll gewesen wäre um eventuell nicht gar so ein Schlachtfeld am Teller zu hinterlassen. Zugegeben, hab ich nicht gefragt, denn mit dem Buttermesser wurde mein Ehrgeiz geweckt mir mein Essen zu verdienen ;) Das Brot war üppig garniert mit Gemüse, wie Brokkoli, Sellerie, Spinat und Karotten. Darauf wurde ein pochiertes Ei und Sauce Hollandaise drapiert. Als Sättigungszutat gab es schmackhaften französischen Ziegenkäse. Insgesamt hat mir die Komposition sehr gut geschmeckt, obwohl ich eigentlich gar keine Freundin von Sauce Hollandaise bin - vielleicht wird das ja doch noch. Jedoch hat mir ein bisschen der Pepp gefehlt - eine Prise mehr Salz oder vielleicht etwas Schärfe in Form von Chiliflocken.


Preis (5/5)

Ein Cappuccino im Bits and Bites kommt auf € 3,80 und der grüne Smoothie auf € 5,50. Da das Glas ordentlich voll war, kann ich hier nicht klagen. Dass für unsere Wasserkaraffe 70 Cent berechnet wurden, soll so sein. Die Eggs Florentine kamen auf € 13,00 - das ist für die Menge und die Leistung in Ordnung. Bei Bio Serranoschinken und Kaviar sieht man auch über die € 9,00 für Ham and Eggs hinweg.

Fazit

Der Service war insgesamt in Ordnung und die Gerichte geschmacklich solide. Dennoch hat mir alles in allem das "Wow" gefehlt.

Alles Liebe,
eure Janine


Infos

Standort

Webgasse 27
1060 Wien

WWW


Öffnungszeiten

Mittwoch - Samstag: 10 - 15 und 18 - 22 Uhr
Sonntag: 10 - 15 Uhr

Frühstück jeweils bis 15 Uhr

Reservierung 

nur per Mail unter  office@bitsandbites.at
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Donnerstag, 10. Mai 2018

Kitcha - Sticks & Rolls

Hallo ihr Lieben,

letzte Woche war ich mit einem meiner Lieblingsmenschen und meiner besten Futterin in crime im Kitcha in der Wiener Innenstadt. Wir schaffen es wirklich gut uns zumindest einmal im Monat zu treffen, wobei diese Begegnungen oft viel zu kurz ausfallen, weil wir hie und da so viel zu reden haben und gar kein Ende finden. Solche Menschen sind wirklich wertvoll.

Da das hier jedoch ein Essensbeitrag ist, kommen wir auch dazu :)


Ambiente (4/5)

Das Kitcha hat eine Ziegelsteinmauer - muss ich mehr sagen? Der vordere Teil ist mit verschiedenfarbigen Stoffsessel ausgestattet, die so bequem sind wie sie aussehen. Den Raum durchzieht eine Glastheke hinter welcher Essen und Getränke zubereitet werden. Im hinteren Teil hat jemand Geburtstag gefeiert - es gibt offensichtlich einen Raum, den man auch exklusiv mieten kann. 

Für mein Auge hat sich diese Glastheke mit der Neonröhre allerdings nicht gut in den Raum eingefügt und vermittelt eher Kantinenflair. Abgesehen davon gibt es im Restaurant ausreichend Licht und durch die Fensterfront kann man das Treiben draußen beobachten.


Service (2/5)

Dass ich oder auch wir beim Service kritisch sind, ist ja keine Neuigkeit. Aber auch ohne dies, konnte der Service bei unserem Besuch nicht wirklich punkten. Insgesamt wurde uns schlichtweg zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt, obwohl für die Personenanzahl ausreichend Personal anwesend war. 

Zu Beginn dauerte es keine ganz so lange Weile bis uns die Karten gebracht wurden. Es wurde Geduld bewiesen als wir noch ausredeten welche Vorspeise(n) wir nun wählen wollten. Der gemischte Vorspeisenteller war jedoch schneller da als die Getränke. Das fällt an einem Sommertag und dem damit verbundenen Durst leider doppelt auf. 

Obwohl die Gäste der Nebentische während unseres Aufenthalts wechselten und bedient wurde, hat man es verpasst und nach weiteren Wünschen zu fragen. Mit vollem Mund ruft es sich auch nicht so gut und schlussendlich saßen wir mit leeren Gläsern da. Zum Glück hatten wir jeweils einen halben Liter bestellt :)


Geschmack (4,5/5)

Wir zählen wie wohl viele andere zu den Gästen, die sich nicht entscheiden können und am liebsten einmal die Karte rauf und runter durchkosten wollen. Daher ist es nicht verwunderlich, dass wir die gemischte Tapasplatte für Zwei orderten. Auf dieser fanden sich Edamame, Takoyaki (gebackene Teigbällchen mit Oktopus), Frühlingsrollen, Hühner Gyoza und Süßkartoffel-Tempura-Pommes ein.

Bei Edamame handelt es sich um Sojabohnen, die unreif geerntet wurden. Im KitchA wurden die Bohnen angebraten und die Schale schmeckte wie von einer Salzkruste überzogen. Geschmacklich erinnern die Bohnen wie ihr Aussehen am ehesten an grüne Bohnen. Wir haben sie "herausgezuzelt", sodass immer der Salzgeschmack dabei war. Bei den Süßkartoffel-Tempura schmeckten wir keinen wirklichen Unterschied zu den gewohnten Süßkartoffelpommes. Die Frühlingsrollen waren schön knackig, aber nicht fettig - hierzu wirklich ein Lob. Die größte Überraschung für Gaumen und Wissen waren die Takoyaki. Zugegebenermaßen hat uns da auch erst Doktor Google schlauer gemacht und wir verdrückten die schmackhaften Teigbällchen ohne zu wissen was wir da eigentlich essen.

Als Hauptgang gab es eine weitere dekorative Platte mit unterschiedlichen Rollen. Darunter Ebi Maki, die Pink Alaska Rolle mit Lachs, Cream Chease, Avocado, Masago (Fischeier), sprossen und Sesam sowie eine Spicy Tuna Rolle mit Tunfisch, Avocado, Bonitoflocken (Fisch), Masago, Chilifäden und Jungzwiebel. Mit Lachs und Avocado - bestenfalls noch in Kombination - kann man bei mir eigentlich nichts falsch machen und ich würde mir die Pink Alaska Rolle wieder bestellen. Im Vergleich zur favorisierten Spicy Tuna Roll waren die Ebi Maki eben Ebi Maki. Das ist keine negative Kritik, denn sie waren wirklich solide. Der scharfe Tunfisch in der Rolle im KitchA war unser Highlight. Wirklich gut würzig, aber nicht so, dass es den Geschmack der anderen Zutaten übertüncht.

Seit meinem Besuch im Klyo komme ich an keiner Grapefruit-Basilikum-Limonade mehr vorbei. Besonders, da ich noch ein paar testen muss, da sie Zuhause noch nicht so gut gelingen wollte ;) Auch die Limonade im KitchA war nicht zu verachten. Weniger gut hat der Maracuja Minz Eistee abgeschnitten. Die grüne Farbe des Minzsirups lies die Getränkekreation etwas giftig aussehen. Der Sirup ist hier ebenso der Kritikpunkt, denn frische Minze gibt es zur Genüge und für den Gaumen wäre diese angenehmer. 


Preis (4/5)

Für die Getränke wurden € 4,50 für den Eistee und € 4,90 für die Limonade (prickelnd) in Rechnung gestellt, jeweils ein halber Liter. Für die hippe Limonade ist dieser Preis in Ordnung, bei frischer Minze würde der Geldbeutel beim Eistee nicht so jammern.

Die Tapasplatte schlug mit € 14,50 zu Buche, die 6 Stück Ebi-Maki mit € 4,50 und die Rollen mit je € 12,90 bzw. € 13,90. Für die kulinarische Leistung und die Qualität der Zutaten ist das vollkommen in Ordnung.

Der Punkteabzug kommt aufgrund des Eistees (ja, man kann sich über Grünzeug richtig ärgern) und der mangelnden Serviceleistung zustande.


Fazit

Einen nicht ganz so positiven ersten Eindruck wett zu machen, ist wirklich nicht einfach. Mittlerweile gibt es auch einige asiatische Lokale, die ihr Handwerk richtig gut beherrschen. Service ist für mich und uns schlichtweg sehr wichtig. Wir werden also erst sehen, ob es einen weiteren Besuch gibt.


Alles Liebe,
eure Janine


Infos

Standort

Vorlaufstraße 2
1010 Wien

WWW


Öffnungszeiten

Montag - Freitag: 11:00 - 22:00 Uhr
Samstag + Feiertag: 12:00 - 22:00 Uhr

Reservierung 

online hier oder telefonisch +43 1 99 26 703
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