Samstag, 1. November 2014

Omnom Burger - Gastbeitrag


Omnom Burger


Die stetig wachsende Burgerszene Wiens ist seit kurzem um eine Lokalität reicher: Omnom Burger in Wien-Margareten. 

Nach großteils positiven Resonanzen quer durch Internet und Freundeskreis wurde der Burger von Omnom letzten Freitag dem Test unterzogen und hat die Ehre, als erster Burger von mir einer umfangreichen Untersuchung unterzogen zu werden.

Das Lokal selbst hat gerade einmal knapp 8 Sitzplätze, wodurch es wohl schon einmal vorkommen kann, dass man seinen Burger mitnehmen muss/darf. Wir hatten jedoch Glück und konnten den Platz in der Auslage an der Wiedner Hauptstraße ergattern.

Zur Auswahl stehen gerade einmal eine Variante mit Fleisch, sowie eine vegetarische Variante, wobei man an dieser Stelle fairerweise erwähnen muss, dass man zum Teil sehr stark variieren kann, unter anderem können dem Burger Grilled Onions, Black Onions oder Bacon hinzugefügt werden. Als Burgersauce werden eine Cocktail- oder eine BBQ-Sauce angeboten, welche neben dem Beef Patty, Tomate und Salat den Burger komplettiert.

Knappe zehn Minuten nach der Bestellung war der Burger vom freundlichen Kellner bereits an unserem Tisch, samt Pommes und Cola. Der Preis für den „Omnom Special Deal“ betrug 13,90, für die Menge ein halbwegs angemessener Preis, eine Extra-Zutat für den Burger (in meinem Fall Bacon und Grilled Onions) ist hierbei bereits inkludiert.

Der Burger selbst wird samt Beilage in einem Körbchen serviert, bereits beim ersten Anblick fällt auf, dass das Brötchen eine Besonderheit darstellt. Tatsächlich handelt es sich hierbei um ein selbst kreiertes Burgerbrot der Bäckerei Felzl und passt perfekt zum restlichen Inhalt. Nicht zu hart und nicht zu weich. So soll es sein.

Das Fleisch selbst hätte für mich als Medium-Fan noch ein wenig „roter“ sein dürfen, aber das kann man bestimmt nochmal ansprechen und sollte bei einem etwaigen zweiten Besuch kein Problem sein.

Nun zum großen Minuspunkt: Die Beilage. Hier hätte es ein Haufen weniger Salz auch getan, leider total versalzene Pommes. Saucenmäßig - hier jammere ich aber schon auf sehr hohen Niveau - gab es leider keine speziellen, hausgemachten Sorten, wie es beispielsweise im Flatschers oder Said the butcher to the cow der Fall ist. Aber was nicht ist, kann ja noch werden ;) Generell haben die Pommes großes Potenzial, dürfte sich um sehr dünn geschnittene, hausgemachte Pommes handeln.

Sollte man die von mir angesprochenen Kritikpunkte noch verbessern, kann es durchaus sein, dass man sich in der Wiener Burgerszene, wo gute Burger nach wie vor eher rar sind, etablieren kann und bald mehr Sitzplätze als bisher benötigt.




Wiedner Hauptstraße 125, 1050 Wien

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Mit dem Absenden des Kommentars erklärst du dich mit den Datenschutzbestimmungen (siehe "Impressum & Datenschutz") einverstanden.