Montag, 2. Februar 2015

Couscous oder Getreidemischung mit Rosinenkaröttchen

Hallo zusammen,

da ich im Jänner eigentlich nur von einer Prüfung oder Präsentation zur anderen gehetzt bin, war es länger ruhig. Aber jetzt sind ja Ferien und ich versuche mir zum Kochen wieder mehr Zeit zu nehmen. Ein Gericht, dass mich nach langen Tagen schon eine Weile begleitet, ist dieses. An dieser Stelle ein großes Danke an Michi, die mich auf dieses Rezept hingewiesen hat, das genialerweise auch noch für eine Person konzipiert ist. Da muss man zum einen nicht rechnen und zum anderen ging es wirklich schnell :-)

Dauer: 15 Minuten 

Zutaten für 1 Person

-  300 g Karotten
- 1 kleine bis mittelgroße Zwiebel 
- 70 g Couscous
- 1/2 Stange Zimt (Zimtpulver tuts aber auch)
- 150 ml gemüsebrühe (alias Wasser mit  ca. 1/2 Maggiwürfel)
- 2 EL Rosinen
- 1 EL Tomatenmark
- 1 TL Currypulver (nach Geschmack auch mehr)
- Chilipulver nach Belieben
- 1/2 TL Mehl
- Olivenöl
- Saft einer Orange (oder Zitrone)
- ein klein wenig Butter
- Salz

Zubereitung

  1. die Karotten schälen, den holzigen Teil wegschneiden und in Scheiben schneiden (ich hab mittlerweile fast immer welche eingefroren - klappt prima :-))
  2. Zwiebel schälen, würfeln und im Öl glasig dünsten
  3. dazu kommen die Zimtstange (Pulver), die Karotten, das Tomatenmark und das Mehl
  4. scharf anbraten
  5. Anschließend Brühe, Rosinen, Curry- und Chilipulver, Zitrussaft sowie Salz beifügen
  6. etwa 15 Minuten köcheln lassen (gefrorene Karotten werden etwas schneller weich) und zwischendurch umrühren
  7. Kurz vor Ende der Garzeit 100 ml Salzwasser aufkochen
  8. den Couscous dazu und etwa 5 Minuten quellen lassen.
  9. Kurz gegen Ende die Butter hinzufügen und vermengen
  10. Alles zusammenfügen und genießen!


Variation

Bei meinem ersten Versuch habe ich keinen Couscous in den Regalen gefunden und es deshalb mit einer Getreidemischung (Weizen, Dinkel, Gerste, Reis und Vollkornhafer o. Ä.) versucht. Diese braucht auch nur in etwa 8 Minuten um gar zu werden.

Darüber hinaus habe ich es damals mit dem würzen etwas zu gut gemeint. Joghurt ist da eine tolle Abhilfe und schmeckt auch ohne Überwürzung super dazu und macht das ganze ein wenig cremiger.

Übrigens: am Rezept findet sich noch der Hinweis, dass man um mehr Masse zu erhalten auch Erbsen dazugeben kann. Grundsätzlich würde ich meinen, dass das Rezept natürlich in mehreren Varianten gekocht werden kann. Wer keine Rosinen mag, könnte es auch mal mit Mais versuchen - ich würde dann übrigens gern wissen, ob's schmeckt :)

Auf die Teller, fertig, mampfen!

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