Mittwoch, 5. August 2015

Tiramisu

Sünde. Völlerei. Liebe. Tirmisu.

Tirmisu à la Wien futtert

Bis ich dieses Rezept ausprobiert habe, hat es eine ganze Weile gedauert, da ich bis zu meinem Studienstart eigentlich keinen Kaffee mochte. Da ich aber ungefähr zur selben Zeit mit dem Rauchen aufgehört habe, dachte ich mir, dass jetzt eine neue "Sucht" her muss. Also habe ich mit Kaffee mit viel Milch und Karamell begonnen und mittlerweile ist ein Cafe latte ein heißer Begleiter in den Hörsälen und auch immer wieder zwischendurch.

Das ist zwar nicht sonderlich logisch, aber Kaffee ist immerhin gesünder als zu rauchen ;-) 

Dauer: 20 Minuten Zubereitung, 6-8 Stunden Ruhezeit

Utensilien

-) Schneebesen
-) Rührschüssel
-) (rechteckige) höhere Form

Zutaten für 4 Personen (oder weniger ;-))

-) 4 Eigelb
-) 100 g Zucker
-) 350 g Mascarpone
-) 200 g Biskotten
-) 150 ml Espresso
-) 2 EL Weinbrand oder Amaretto
-) eine Prise Vanille
-) Kakao
-) eventuell Obst

Zubereitung von Tiramisu à la Wien futtert

Zubereitung

  1. die Eigelbe mit dem Zucker schaumig rühren
  2. Mascarpone dazugeben und rühren bis keine Klümpchen mehr zu sehen sind
  3. eine Prise Vanille zur Mischung
  4. die erste Schicht Biskotten in die Form legen
  5. mit der Espresso-Weinbrand/Amaretto-Mischung beträufeln
  6. ca. 1/3 der Mascarponecreme auf der ersten Biskottenetage verteilen
  7. es gehen sich etwa drei Stockwerke aus (je nach Formgröße)
  8. 6-8 Stunden im Kühlschrank auskühlen lassen (der schwierigste Teil)
  9. anrichten, mit etwas Kakaopulver bestäuben und nach Lust und Laune mit Obst garnieren
  10. Genießen
Tiramisu à la Wien futtert

Tipps und Variationen

Wer keinen Kaffee mag, kann ihn durch Kakao ersetzen. Den Alkohol kann man auch weglassen. Die Vanille füge ich hinzu, weil das Tiramisu dann ein bisschen puddingartig wird und darauf stehe ich irrsinnig. In meiner Rezepetvorlage steht, dass man die Ei-Zucker-Mischung im Wasserbad kochen soll bis sich der Zucker vollständig auflöst - ich hab schon beide Varianten probiert und finde es völlig egal. Man kann sich die Zeit und das dreckige Geschirr also ruhig sparen. Erst recht, wenn man schon eine ganze Weile auf den Genuss warten muss ;-)

Noch ein kleiner Tipp: Die Biskotten am besten mit der Zuckerseite nach unten auflegen, da die ungezuckerte Seite die Flüssigkeit besser aufsaugt.

Flott gemacht, lang gewartet, aber irrsinnig lecker. Die Fotos sind schon etwas älter und ich beiße mir grade kräftig in den Allerwertesten, weil ich die Zutaten nicht Zuhause habe und der Gusto nach diesem Beitrag natürlich riesig ist. 

Habt einen tollen Tag,
eure Janine

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