Samstag, 23. September 2017

5 Jahre Stein & Semmel: Kärnten in Wien

Hallo ihr Lieben,

im Beitrag 5 Jahre Stein & Semmel: Wie alles begann habe ich euch unseren Anfang vorgestellt oder besser gesagt das erste Monat ;) Heute also Teil 2 wie es weiterging..


Als die rosarote Brille blieb..

Obwohl man sich besonders zu Beginn am liebsten rund um die Uhr um sich haben möchte, ging es eigentlich ganz gut, dass wir uns nur alle 2-3 Wochen sahen. Dass ich da nicht die Krise bekommen habe, wundert mich allerdings bis heute - kuschelsüchtig wie ich bin. 

Dennoch kam bald der Gedanke auf, dass schneller als gedacht Nägel mit Köpfen gemacht werden und Martin nach Wien zieht. Zahlreiche Wohnungsinserate, drei Wohnungsbesichtigungen und gerade mal 4 Beziehungsmonate später saßen wir bei der Hausverwaltung und unterschrieben den Mietvertrag für die Wohnung, die wir noch heute unser Zuhause nennen. Nicht das Nonplusultra, aber für wiener Verhältnisse und (zumindest meine) erste Wohnung ist sie voll in Ordnung :) Ich kopflastiger Mensch hatte mich also Hals über Kopf auf einen Typen eingelassen und nach einer recht kurzen Zeit vor mir bald eine Wohnung mit ihm zu teilen.. Na gut, dass ich bei Mama ja immer  noch ein Zimmer hatte, für den "Notfall" und so.. Der Notfall ist nie eingetreten.

Auf nach Wien!

Dass ich einen Redebedarf sondergleichen habe, ist ohnehin allen bewusst die mich kennen. Martin bekommt davon nochmal eine Extraportion hab soweit das möglich ist. Aber alles von vorne..

Da ich ohnehin schon in Wien war, blieb die Wohnungssuche natürlich hauptsächlich mir überlassen. Immerhin war und bin ich ja auch viel kritischer, wenn es um den Bezirk geht und ich kenne mich hier schlichtweg besser als. Zuvor wurde natürlich besprochen was sich jeder von uns vorstellt und ich habe den Makler auch dazu gebracht noch eine Besichtigung zu ermöglichen bevor wir den Mietvertrag unterschreiben. Man soll ja bekanntlich nicht die Wohnung im Sack kaufen.



Schicksalhaft ging es weiter..

Bis heute bin ich der Meinung, dass das Mission2Beach-Band (so wie Festivalbänder) von meiner Maturareise ein Glücksbringer ist. Nachdem ich einen Bogen ausgefüllt hatte, dass wir uns für die Wohnung interessieren, wurde ich zu einem Gespräch mit dem Makler eingeladen. Dieser war, wenn auch ein paar Jahre vor mir, auf eben dieser Reise und das bringt natürlich ordentlich Gesprächsstoff und lustige Geschichten mit sich. Natürlich hat das letzte Wort der Hauseigentümer, aber ich bin sicher dieses pinke Bändchen hat uns Pluspunkte eingebracht :D Zwei Tage später kam die Mail, dass wir den Zuschlag haben.

Damit kündigte auch Martin sein Vorhaben in die Hauptstadt zu ziehen an. Es dauerte nicht lange als sein damaliger Chef einen Anruf aus Wien bekam. Ein alter Freund eröffnete ein Hotel und erkundigte sich, ob er nicht ein paar motivierte junge Menschen wisse, die in Wien einen Job suchen. Ihr versteht nun was ich meine, oder?

Der Tag X aka der Umzugstag nach Wien wurde von Pleiten, Pech und Pannen heimgesucht. Bei einer Kontrolle auf der Autobahn kam heraus, dass das Auto zu schwer beladen war. Am halben Weg also zurück nach Villach und ein weiteres Fahrzeug organisieren. Davon abgesehen haben wir uns am Vortag in die Haare gekriegt. Aber Ende gut alles gut, haben wir um halb zwölf abends die Waschmaschine zu viert in den zweiten Stock geschleppt und sind eingezogen.


Und jetzt?
Wenn ich mal schreibe, werde ich damit ja gar nicht mehr fertig. Wer Stein und wer die Semmel ist, löse ich beim nächsten Mal auf. Außerdem habe ich Martin interviewt was er denn meint, was uns beide ausmacht und wieso wir es noch immer miteinander aushalten..

Alles Liebe,
eure Janine

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