Mittwoch, 26. Dezember 2018

Der Hollerkoch in Gersthof

Hallo ihr Lieben,

durch die neue Arbeitsstelle am anderen Ende Wiens hat sich natürlich wortwörtlich der Blickwinkel verändert. Nora von nonolicious hat mir schon seit einer Weile mit Fotos vom Essen im Hollerkoch das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen. Nun fahre oder gehe ich auch an jedem Arbeitstag dran vorbei und das Ambiente lädt zum Eintreten ein. Gesagt - getan. 


Ambiente (5/5)

Der Hollerkoch vereint gekonnt moderne Elemente mit holziger Gemütlichkeit. Die Sitzbänke sind gepolstert und die Tische und Sessel in Holz gehalten. Die grauen Wände werden im unteren Teil von weißen Holzpaneelen abgelöst, die sich durch das ganze Lokal ziehen. Das Glasleuchten verleihen dem Raum einen modernen Anstrich und die Kerzen in den Fenster sorgen für Romantik. Der Wohlfühlfaktor ist hier wirklich hoch.


Service (5/5)

Zugegeben, wenn wir mit meinem Papa und seiner Frau Essen gehen, benötigt der Service immer etwas mehr Geduld. Da wird sich erst mal ein Überblick verschafft sowie über Kombinationen, Tauschmöglichkeiten und Extrawürstel sinniert. Die Servicekraft hat Durchhaltevermögen bewiesen und sich ihr Lächeln und ihre Freundlichkeit nicht nehmen lassen. Sie war außerdem flott und Aufmerksam. Gleiches gilt für die Küche. Wir hatten hier nichts zu beanstanden. 


Geschmack (5/5)

Geordert wurde ein saisonales Ganslmenü bestehend aus Gansleinmachsuppe mit Bröselknödel, einem Dessert nach Wahl sowie einem Gansl mit Rotkraut, Erdäpfelknödel und glasierten Maroni. Die Suppe lag laut Papa etwas schwer im Magen, war vom Geschmack aber einwandfrei und für die kalte Jahreszeit genau richtig. Das Rind-Avocado-Tartar wurde von allen Kostenden als wunderbar bezeichnet, großartig abgestimmt. 

Die Hauptspeise zum Ganslmenü stellte (nanonaned) eine Gans mit Rotkraut, Maroni und Erdäpfelknödel. Die Portion war sehr ausgiebig und gut abgeschmeckt. Der Mister hatte für das Ribeye Steak mit frischem Marktgemüse nur lobende Worte. Ich entschied mich  für den ofengegarten Minihokkaido mit Ziegenkäse, Kresse und Basilikumpesto. Insgesamt war die Komposition gelungen, für mich hätte sie noch mehr Würze vertragen. Das absolute Highlight war für uns das knusprige Schweinsbratl mit Rieslingkraut und Serviettenknödel - einfach fantastisch, sodass mein Papa und ich noch immer davon schwärmen. Er hat ihn als den besten Schweinsbraten überhaupt bezeichnet und sogar nach dem Rezept gefragt - das will schon etwas heißen!

Zum Abschluss teilten wir uns einen fudgy Schokobrownie mit Vanilleeis. Ein gelungener süßer Abschluss für den Abend. Der Brownie war schön saftig und das Vanilleeis von toller Qualität.


Preis (5/5)

Qualität hat ihren Preis, heißt es. Im Hollerkoch ist dieser bodenständig und völlig gerechtfertigt. 

Das Ganslmenü mit der Suppe, dem Gansl und einem Dessert nach Wahl kam auf rund € 34. Das Ribeye Steak kostet € 26,50 und das fabelhafte Schweinsbratl gerade einmal € 13,50.


Mein 3 Gänge-Menü mit Tartare, Hokkaidokürbis und Brownie schlug mit € 29 zu Buche. Mit einer Suppe kommt das Menü auf gerundet € 24. Das Menü gibt es immer, bei manchen Gerichten wird ein Aufpreis verrechnet. Einzeln käme das Tartar auf € 13, der Minihokkaido auf € 12 und der Brownie auf € 6,50. 

Fazit

Wir kommen wieder, keine Frage! Mein Minihokkaido war ja wirklich gut, aber beim Probieren des Schweinbratens wurde schnell klar was ich beim nächsten Besuch bestelle :)


Infos

Standort

Gersthoferstraße 14
1180 Wien

WWW


Öffnungszeiten 

Montag bis Mittwoch: 16:30 - 24:00
Donnerstag bis Samstag: 09:00 - 24:00
Sonntag: 09:00 - 15:30

Reservierung 

über die Homepage oder telefonisch: 0660 860 94 01

öffentliche Erreichbarkeit

S45, 9, 40 und 41 Gersthof

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